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Baumlilien – einzigartige Blüten und bezaubernder Duft

Baumlilien gehören zu der Gruppe der Lilien. Sie sind eine der größten Arten und können eine Größe von etwa 250 Zentimetern erreichen, wenn sie gut gepflegt sind.

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Die Vielzahl an schönen und herrlich duftenden Blüten zeichnen die Baumlilien aus. Aufgrund ihrer Größe fallen auch die Blüten üppiger aus, als bei den meisten anderen Liliensorten. Ausgewachsenen können die imposanten Blüten einen Durchmesser von 25 bis 30 Zentimeter erreichen.
 
Anders als einzigartig lassen sich Lilien wohl kaum beschreiben. Ihre einmaligen Blüten und ihr individueller, aber doch sehr angenehmer Duft bezaubern seit langem die Blumenfreunde unter den Gärtnern. Weltweit gehören sie zu den Zierpflanzen, die am längsten in Gärten zuhause sind. Sie sind ein Teil der Gruppe der Liliengewächse, die etwa 110 Arten umfasst. Bekannt wurden die Baumlilien vor allem durch ihre auffälligen Blüten und ihre Widerstandskraft, die bei den Zwiebelpflanzen wirklich gut ist.
 
Ursprünglich kommen die Baumlilien aus verschiedenen Gebieten dicht am Äquator, aus Indien, Japan und Korea. Inzwischen finden sich auch in Europa Lilien in freier Natur. Hauptsächlich ist sie im europäischen Raum in Griechenland, Polen, dem Kaukasus, den Pyrenäen und den Alpen beheimatet. Zusätzlich kommt sich noch in den meisten amerikanischen Staaten vor.

Baumlilie – pflanzen & pflegen

Ihre Schönheit können Baumlilien nicht nur im Beet, sondern auch in einem Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse entfalten. Nach wie vor hält sich die These, dass die Pflege von Liliengewächsen nicht einfach ist, doch dies entspricht nicht der Wahrheit. Solange eine Lilie genügend Nährstoffe über das entsprechende Pflanzsubstrat bekommt und am richtigen Standort steht, ist sie überhaupt nicht pflegebedürftig.

Standort – sonnig maximal halbschattig

standort Generell gedeihen Lilien in der Sonne am besten. Hier bildet auch die Baumlilie keine Ausnahme, allerdings fühlt sie sich auch im Halbschatten noch wohl. Ideal ist ein Platz, an dem die Blühpflanze sowohl von der Morgen-, wie auch von der Abendsonne beschienen wird. Dabei ist es wichtig, dass vor allem der Kopf der Baumlilie in der Sonne steht. Der Pflanzenfuß kann ruhig im Schatten liegen, damit er nicht zu schnell austrocknet. Perfekt ist hier eine Kombination mit Bodendeckern, einjährigen Sommerblumen oder niedrigen Stauden. Hier gilt es allerdings die Baumlilie an einer Rankhilfe wachsen zu lassen, da sie ansonsten die anderen Pflanzen erdrücken könnte.

Pflanzabstand – etwa 80 cm

pflanzenabstand Nachdem die Baumlilien Zwiebelgewächse sind, lassen sie sich leicht pflanzen. Der Abstand zwischen den einzelnen Zwiebeln sollte ungefähr 80 Zentimeter betragen, damit sich die Pflanze perfekt ausbreiten und ihre schönen Blüten entwickeln kann. Dann ist auch genug Platz, um Rankhilfen anzubringen, die die großwüchsige Art unbedingt benötigt. Allerdings ist es empfehlenswert die Pflanzenzwiebel der Baumlilie in einem Drahtkorb unterzubringen, um sie zu schützen. Wühlmäuse finden die Zwiebeln von Lilien sehr schmackhaft und fressen sie häufig an, wenn sie ohne Schutz in der Erde stecken.

Wuchshöhe – 200 bis 250 cm

wuchshoehe Die eindrucksvolle Züchtung der Baumlilien, für sie wurden Trompetenlilien-Hybriden mit orientalischen Lilien gekreuzt, kann eine Wuchshöhe von 2 bis 2,5 Metern ohne Probleme erreichen. Bis sie diese Größe erreicht haben, vergehen aber im Normalfall drei Jahre. Erst dann zeigen Baumlilien ihre imposante Erscheinung in voller Größe. Perfekt kommen sie beispielsweise an den Ecken von Blumenbeeten oder im Hintergrund von Rabatten zur Geltung, weil sie nur einen schlanken Pflanzenstil haben und lanzettenförmige Blätter.

Duftzeit – Juli bis August

duftzeit Im Zeitraum von Juli bis August blühen die Baumlilien normalerweise. Ihre ungefähr handtellergroßen Blüten sind zahlreich und wachsen ungefähr auf Nasenhöhe. Sie duften aromatisch-süß und verströmen ein angenehmes Aroma, was nicht nur Menschen begeistert, sondern auch zahlreiche Insekten anlockt.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Im Gegensatz zu der geläufigen Annahme sind Baumlilien eigentlich sehr pflegeleicht. Mit einem aufgelockerten und wasserdurchlässigen Boden sind die Pflanzen eigentlich schon zufrieden. Staunässe an den Wurzeln mögen sie dagegen absolut nicht. Stehen die Wurzeln der Baumlilie zulange im Wasser oder im nassen Boden, kann sich die sogenannte Stängelgrundfäule ausbreiten. Ideal ist ein humus- und nährstoffreicher Gartenboden, in dem sich die Nässe nicht stauen kann. Ist der Boden im Garten eher schwer oder lehmig, empfiehlt es sich ihn vor dem Einsetzen der Zwiebel mit Kies oder Sand aufzulockern.

Wasserbedarf – gering

waesserung Lediglich in der Wachstumsphase ist der Wasserbedarf der Baumlilie etwas höher. Trotzdem reicht ein mäßiges Gießen aus, solange es regelmäig erfolgt. Schwieriger ist es hingegen, die perfekte Technik beim Gießen zu entwickeln. Erst wenn diese stimmt, entwickelt die Staude Blüten und der Befall mit Schädlingen oder Pilzerregern ist eher gering. Deshalb ist der optimale Zeitpunkt für die Zufuhr von feuchtem Nass der Spätnachmittag oder der frühe Morgen. Idealerweise mit kalkhaltigem Wasser, denn dieses regt das Staudenwachstum an.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Im Grunde genommen ist die Baumlilie eine mehrjährige Pflanze. Im dritten Jahr ist sie zu ihrer endgültigen Höhe herangewachsen. Bei guter Pflege an einem perfekten Standort kann sie ihren Besitzer noch weitere Jahre mit ihren Blüten und ihrem Duft erfreuen. Es passiert aber nur allzu oft, dass die Lilienart nach dem dritten Jahr keine Blüten mehr ausbringt.

Baumlilien überwintern

winterhart Verhältnismäßig einfach gestaltet sich hingegen das Überwintern der Lilienart, denn sie ist von Natur aus winterhart. Trotzdem gilt es bereits im Herbst Vorkehrungen zu treffen, damit die Blumenzwiebeln gut über den Winter kommen. Dafür sind folgende Schritte notwendig:
 

  • Verwelkte Blätter und Triebe entfernen (verhindert die Bildung von Schimmel)
  • Erde mit Humus, Grasschnitt oder Rindenmulch großzügig abdecken (verhindert das Erfrieren der Blumenziebel)

 
Falls die Zwiebeln der Baumlilie im nächsten Jahr an einem anderen Platz austreiben sollen, ist es empfehlenswert diese im Herbst auszugraben und an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort aufzubewahren, beispielsweise im Keller. Wer die Lilienart in einem Kübel kultiviert, sollte darauf achten, dass dieser groß genug ist und frostsicher steht.

Vermehren der Baumlilie

In den Blüten der Baumlilie bilden sich Samen, aus denen sich die Pflanze grundsätzlich vermehren lässt. Allerdings ist diese vermehrungsweise nicht unbedingt erfolgreich, weil sie sehr schwierig ist. Wer es trotzdem ausprobieren möchte, kann die Samen direkt nach der Reife abpflücken und trocknen lassen. Die Aussaat sollte dann ab Februar auf der Fensterbank erfolgen.
 
Nachdem diese Lilienart zu den Hybriden zählt, lässt sie sich besser durch eine Teilung der Zwiebel zu vermehren. Allerdings entstehen dann Pflanzen, die nicht unbedingt Sortenrein sind. An der Brutzwiebel entstehen kleinere Zwiebeln, die zur Vermehrung abgetrennt und separat eingepflanzt gehören. Damit die kleine Blumenzwiebel auch austreibt, muss das Pflanzsubstrat nicht nur etwas feucht sein, sondern auch sandig und sehr locker. Nachdem auspflanzen dauert es etwa ein Jahr, bis die Baumlilie das erste Mal austreibt. Wurzeln bilden sich häufig schon früher, sind aber an der Oberfläche nicht zu sehen. Die erste Blüte stellt sich dann erst nach etwa drei Jahren ein. In seltenen Fällen kommt es bei dem Liliengewächs vor, dass sich „Ableger“ direkt um die Zwiebel herum bilden. In diesem Falle, die Triebe nach der Blüte vorsichtig abbrechen und anschließend in frisches Substrat einpflanzen.

Düngen und Pflanzsubstrat

Ein regelmäßiges Mulchen des Erdreichs, in dem die Baumlilie eingepflanzt ist, fördert ebenso deren Wachstum, wie das zubringen von Kompost im Frühjahr und Herbst. Befinden sich in dem Boden nicht genügend Nährstoffe, so ist es fast unerlässlich, nach dem Ausbilden der Knospen, diese durch Blühdünger zuzuführen. Eine hohe Stickstoffkonzentration ist dagegen nicht optimal. Sie lässt die Zwiebel faulen und schwächt die Triebe. Zudem ist es, gerade am Ende der Blühzeit, noch einmal wichtig die Pflanze zu düngen, damit sie für das kommende Gartenjahr genügend Kraft sammeln kann. Hier eignen sich vorallem Gesteinsmehl und Humus als Dünger, aber auch Brennesseljauche und Hornspäne können die Baumlilie kräftigen.
 
Im Bezug auf das Pflanzsubstrat ist die Baumlilie nicht wirklich anspruchsvoll, solange der Boden nicht zu viel Nässe beinhaltet. Ideal ist ein gut drainierter Boden, der frisch und locker ist. Optimal eignet sich dafür ein Humus-Sand-Gemisch, dass nur schwach sauer oder alkalisch ist. Lehm- und Kalkanteile im Boden können das Wachstum der Lilienart fördern, sofern sie den Boden nicht zu festmachen.

Krankheiten und Schädlinge

Nicht nur Menschen freuen sich über die Baumlilie in ihrem Garten, sondern auch die dort vorhandenen Schädlinge. Gefährlich für die Lilienart sind Viren und Pilze, für die sie sehr anfällig ist. Sie lassen sich allerdings mit speziellen Pflanzenschutzmittel gut bekämpfen. Zusätzlich ist die Baumlilie noch anfällig für folgende Schädlinge:

Lilienhähnchen

Lilienhähnchen sind überaus gefräßige Käfer, die ungefähr sechs bis acht Millimeter groß sind. Die Blätter der Baumlilie sind sowohl für die Larven, wie auch für die ausgewachsenen Tiere, die Hauptnahrungsquelle. Ende März lässt sich feststellen, ob die Pflanze mit den Insekten befallen ist. Wer hier nicht genau aufpasst, hat nach einigen Wochen graugelbe Larven auf der Baumlilie, die an deren Blättern, ihren unermüdlichen Hunger stillen.
 
Entfernen lassen sich die Lilienhähnchen gut von Hand – einfach vorsichtig absammeln. Natürlich Fressfeinde der Käfer sind Florfliegenlarven und Schlupfwespen, die der Gärtner gut gegen den Schädling einsetzen kann. Alternativ lassen sich die Larven, wenn sie besonders zahlreich sind, auch mit einem Wasserstrahl entfernen, beispielsweise mit dem Gartenschlauch. Durch das Ausbringen eines Ringes aus Kaffeesatz um die befallene Baumlilie lässt sich die Ausbreitung vom Lilienhähnchen gut eindämmen. Erst wenn natürliche Bekämpfungsmethoden bei dem gefräßigen Käfer nicht anschlagen, sollte der Gärtner zu chemischen Mitteln greifen.

Wühlmäuse

Für Wühlmäuse scheinen die Zwiebeln der Baumlilie sehr wohlschmeckend zu sein. Deshalb ist es mehr als empfehlenswert die Pflanzlöcher vor dem Einsetzen der Zwiebeln mit einem Drahtgitter auszulegen, dass feine Maschen besitzt. So wird die Wühlmaus auf ganz chemiefreiem Wege daran gehindert die Zwiebeln der Baumlilie zu fressen.

Botrytis

In der Umgangssprache ist die Botrytis auch als Grauschimmelfäule bekannt. Der Schlauchpilz infiziert die Baumlilie und zersetzt dann ihre Triebe. Leider ist diese Krankheit weit verbreitet und befällt nicht nur Lilienarten, sondern auch andere Nutz- und Zierpflanzen und richtet so umfangreichen Schaden an. Deshalb ist es notwendig, direkt nach der Feststellung des Befalls, die betroffenen Triebe großzügig zu entfernen. Ist der Befall schon zu großflächig, hilft leider nichts anderes, als die Pflanze komplett zu vernichten.